Ein großer Erfolg des griechischen Benefizkonzertes, der einige Wochen später noch mehr zum Ausdruck kommt, uns dieses Event nochmals Revue passieren lässt und uns zum Schmunzeln bringt. Ein Erfolg, der sich in Besucherzahlen, in Spendengeldern von über 12.500 Euro, in lachenden Kindergesichtern und aus ganzem Herzen dankbaren Eltern widergespiegelt wird.
Unser Konzert in Wr.Neudorf war ein HIT - eine Bestätigung für die dreimonatige Arbeit von jungen Griechen und Griechenland-Freunden aus Wien und Umgebung, die keine Mühe gescheut haben, dafür auf die eine oder andere Woche von Studium, Arbeit oder Freizeit zu verzichten.
Doch wer sind diese Leute, die diese beträchtliche Summe von Spendengeldern an einem Abend sammeln konnten? Mit einem Wort zusammengefasst: „Die Jugend!“. Rund 50 Jugendliche -beginnend von zwölf Jahren aufwärts- erklärten sich SPONTAN UND GERNE dazu bereit, unentgeltlich bei diesem Solidaritätskonzert mit anzupacken. 50 Mitarbeiter - die einen perfekten Ablauf möglich gemacht haben und in allen Bereichen hauptverantwortlich eingesetzt waren.
Freunde Griechenlands, die mit Hilfe des Events Samen ernteten um Niedergebranntes neu auferstehen zu lassen.
Doch ganz ohne die Hilfe der Generation, die uns zu dem gemacht hat, was wir heute sind, ging es dann doch nicht. Zahlreiche Künstler, Restaurants, Handelsfirmen, unsere Eltern und der Ehrenschutz ermöglichten die Umsetzung unseres Vorhabens und trugen dazu bei, dass unsere Ausgaben die 500 Euro-Grenze nicht überschritten.
Wie ein mitwirkender Elternteil zu mir sagte: „Die Fleißigen haben das Glück….und das hatten wir! Glück in mehreren Bereichen: Sei es in kulinarischer oder musikalischer Hinsicht, sei es, die Bewerkstelligung des Warentransportes aus allen Teilen Wiens , sei es die schützenden und in manch einer Hinsicht Fäden ziehenden Hände unseres Ehrenschutzes oder die goldenen Ratschläge unserer Eltern.
Mit weit über 500 Besuchern war es ein Fest der besonderen (nämlich griechischen) Art. All` diese Erfolgsfaktoren trugen dazu bei, den Wiederaufbau einer Schule im Dorf Amigdalies- nahe Olympia-, zu unterstützen.
Einer der Höhepunkte unseres Abends war für uns Jugendliche von einem „großen Mann“ ein verbales Schulterklopfen zu ernten -eine Geste-, die einen tiefen Eindruck und ein großes Ehrgefühl hinterließen. Ein Gefühl von Leistung, von Erfolg und von bedingungsloser Nächstenliebe! Das Ende dieser Rede war unser persönlicher Startschuss für ein großartiges Konzert, das mit einem klassischen Teil von den Künstlern Jenni Roussi, Dimitris Karakantas und Giorgios Samoilis eingeleitet wurde.
Dreizehn, vorwiegend griechische Restaurants, erklärten sich dazu bereit, Speisen für unser karitatives Konzert in der Pause zur Verfügung zu stellen. Anna Coucoutas Werke belebten auf ihre eigene besondere Art den Saal. Der traditionelle zweite Teil mit Georges Dimou und seiner Band „Mythos“, den Griechen und Olga Kessari mit der „Symphonia“ gab ein Gefühl von Feiern auf griechische Art mit Gesang und Tanz. Eine Nacht, die jeden Rahmen unseres persönlich kalkulierten Erfolgs sprengte.
Wenn mich heute jemand persönlich fragen würde, wer diese Leute waren, die das geschafft haben, würde ich sagen: Die jungen Griechen und Griechenland-Freunde , die diese Entwicklung, diesen Weg als Ziel hatten.
Efcharisto Fili! / Danke Freunde!